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Der zweite Brief
gedicht [ ]
Die politischen Dictungen von Mihai Eminescu

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von [Clarissa ]

2006-07-15  |     | 



Warum schweigt noch meine Feder in der Tinte, fragst du mich
Warum keine Arbeit Rhythmus in der Sache bewegt sich
Warum aufeinander schlafen, zwischen den verwelkten Blättern
Steigende Jamben, Trocheen und Daktylen in den Versen?
Wenn du das Problem des Leben mit dem ich kämpfe verstandest
Genug geschriebene Worte ohne Federtinte sahst
Deshalb fragst du mich warum wir in einem gerechten Kampf
Diese alte schöne Sprache neu umformen nach Bedarf
Der gereizte Lebensinhalt in deinen Harfen zu schlafen
In den Kabarett- Coupletten sie als Waren zu verkaufen
Wenn du durstig bist nach den Formen die deine Seelen umziehen
Müsste es sein, dass bestellte Wünschen von den Leuten ziehen
Du wirst andeuten, dass es gut und in den Welten recht wär’s
Wenn Gemälde von Reimen an deinen Namen anhängst
Um die Achtung manchen Herren aus dem Vaterland zu schmeicheln
Schöne Dichtungen verschenkend an Frauen der hohen Arten
Meine Bitterkeit -Vernunft in der Seele zu verdauen
Lieber Freund, dieser Weg wurde schon mehrmals begangen.
Wir haben in diesen Zeiten Gattungen von den Artisten
Die versuchen etwas zu werden durch den Schleimer an Ministern
Sie verschenken Poesien an die Mächtigen und Damen
Machen viel Lärm auf den Partys und in dem Kaffeehaus, die faulen,
Die vernetzten Lebenswege viel zu lang und viel zu grob
Gehen sie durch Bekanntschaften von dem adeligen Volk
Unter der Protektion von Röcken hoffen zu dürfen
Dass sie irgendwann Minister und Beamte sein würden.

Warum will ich nicht für Namen und die Ehren schreiben denn?
Die Ehre ist nur die Wüste, die in uns Worte begräbt
Heutzutage laufen alle befreit von den Leidenschaften
Die Ehre ist Utopia mit tausenden von Verhalten.
Alle betten die Idole, nennen „Hoheit“ einen Zwerg
Der wie Wasserblasen ist in einer nichtigen Welt.

Würde ich die Liebe singen? Eine Kette von Liebhabern
Die mit Brüderlichkeit teilen das Gefühl der Bachanalen
Außerdem musst du schön singen in dem reizvollen Chaos
In dem Irrenchor der Oper dirigiert von Mänelaos?

Heute ist das Weib die Lehre der Verfälschungen und Lüge
Wo man erfährt nur Schmerz und Leiden in vergold’ ner Tempelschule
Sie korrumpiert alle Schüler ganz in jungen, zarten Jahren
Bis alles einmal verfällt in dem Sturmriss und Skandalen.

Und du denkst noch an die Jahre als in Akademien träumtest
Zuhörend den Professoren die das alte Zeitkleid pflegten
Die Leichen des Augenblickes in den Büchern durchlesen
Suchten in den Fleckenfetzen des Seins Vernunft und Erkenntnis
Wie das Wasser klarer Bächlein hört man leise horum- harum
Flossen durch alle Gedanken nervum rerum gerendarum.
Mit Vernunft drehten wir Kreise von den Universumsmittel
Bildend ein: Planeten, Wesen und Könige aus Ägypten.
Heute folg ich den Gedanke der Dämmerungsstillen Weile
Sehe ich den alten Meister wie er die Chaoswelt bewachte
Wie die schwarzen Ewigkeiten, zog er aus der Schachtel Dinge
Und ordnete die Planeten wie die Perlen auf den Zwirnen.
Beeindruckt von toten Sprachen von der Zeit und des Staub des Hofes
Verwechselten wir den Lehrer mit einer Mumie eines Königs
Als ich auf die Mauern spähte, Netze von den Spinnen anschauend
Hörte ich den Kaiser Ramses und träumte von den blauen Augen.
Auf dem Übungsheftensranden, schieb ich romantisch, Gedichte
Für eine rosige, wilde und wunderschöne Chlotilde.
Schwamm es mir in der Einbildung von der Zeiten Lebensader
Alle Mächte der Gefühle kreisten nun, übereinander
Der Rausch von der Tintenfeder auf dem Papier gab viele Sinne
Träumte von grünen Wiesen berührt von den warmen Winden
Der Kopf fiel auf die Bank nieder, die Zeit unbegrenzt erschien gar,
Als Glocken läuteten wusste ich, dass Ramses gestorben war.

Dennoch, waren diese Zeiten dieser Welten voller Sinn
Das Nichtsein der Gegenstände war im Sein nicht steril.
Jetzt erst sehen wir die Welten voller heiterer Trockenheit
Auf dem Lebenswege stirbt das Herz der Gerechtigkeit.
Weil auf den banalen Welten träumen ist heute eine Gefahr
Und wenn du Ideale hast und noch hoffst, bist du ein Narr.

Und darum heutzutage brauchst du mich nicht mehr zu fragen
Warum keiner Worte Rhythmus mich an die Arbeit ermahnen.
Warum schlafen aufeinander, zwischen den verwelkten Blätter
Steigenden Jamben, Trocheen und Daktylen in den Versen.
Wenn ich in den Versen schreibe, fürchte ich mich dass die Menschen
Dieser Zeiten werden mich mit Lobstrost und Ehr beschenken.
Wenn ich mit Leichtigkeit und mit Lächeln ihren Hass ertrage
Würde mich ihr Lob erbittern, mit noch mehr Enttäuschungsleide.




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