agonia
deutsch

v3
 

agonia.net | Richtlinien | Mission Kontakt | Konto erstellen
poezii poezii poezii poezii poezii
poezii
armana Poezii, Poezie deutsch Poezii, Poezie english Poezii, Poezie espanol Poezii, Poezie francais Poezii, Poezie italiano Poezii, Poezie japanese Poezii, Poezie portugues Poezii, Poezie romana Poezii, Poezie russkaia Poezii, Poezie

Artikel Gemeinschaften Wettbewerb Essay Multimedia Persönlich Gedicht Presse Prosa _QUOTE Drehbuch Spezial

Poezii Romnesti - Romanian Poetry

poezii


 

Weitere Texte dieses Autors


Übersetzung dieses Textes
0

 Kommentare der Mitglieder


print e-mail
Leser: 2686 .



Die schönste Liebesgedichte von Nichita Stanescu
gedicht [ ]
Nichitiana 2

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
von [Clarissa ]

2006-02-14  |     | 



Ich lasse mich unendlich…

Ich lasse mich auf weiters, nur von mir selbst beweinet
Wie in den Zeiten als die Augen
Schöne Ideen unbegrenzt bemahlten
Darüber hinaus noch, erfand ich Wimpern
Um, zwischen Räumen, sie zu halten.

Und ich werd mich zum schönen Mensch bilden
Mit adligem Gesicht, ehr stark und fein.
Über Phantomen Kämpfend Siegen
Um In der Arche, der mit dem klügsten Blick zu sein.

An den Kometen würde mich fest binden
Die ich abends oft erwische in meinem Bett
Gefesselt und gehämmert mit den Nägeln
Auf dem Kreuz durchgeschlagen und durchquert

Es wurde in mir, leider nur außer Knochen
Auch noch Nerven entdeckt und Lebensfreude
Darum wollt’ ich ein schöner Menschen sein
Gerecht und klug, wie im Gesetz geordnet.

Ich bin leider nur was ich noch bin
Wund wie die wiederholten Knochen
Eine Mauer, die zum Himmel steigt
Arbeitsgewand und Hauspantoffeln..

Denn ich versuche es zu zerfetzen
Auch wenn ich Mund und Hände nicht mehr hätt’.
Wie lange ich mit der Zeit umgehe
Die mich hartnäckig hintergeht.

Die Umarmung

Als wir uns sahen, die zwischen Körpern atmeten
Hatten wir die Baumbilder ausgekleidet
Indifferent und leer haben sie uns lang verfolgt
Auf ihrer Spur des distanzierten Leiden.

Oh, haben wir uns in den Armen fast gebrochen
Schreiend unsere Namen durch die Lüfte
Daß, die Zeit fast zerbrach in unsren Brüsten
Mit der Stunde zusammen zerspalten in Minuten.

Unendlich lang wollte ich dich an mir halten
Wie die Kindheiten, Erinnerungen tragen
In ihren niemals wiederholten Toten.
Und auch, fest, mit den Rippen, wollt’ ich dich so umarmen…

Meeres Morgen

Eine rote Streife ganz parallel erschien
Die Pappeln wehrten sich dagegen, entgegen.
In ihren musikalischen Windsschatten
Auf der schlafenden Schulter noch schläfrig zu liegen.

Ich wachte aus dem Schlaf auf wie aus dem Meer
Mit nassen Strähnen auf der Stirn, in Stürmen
Die Brauen waren kristallisiert in Salzen
Des Abgründens.

Zu ungewöhnlich lang wird dieser Morgen
Steigend nach einer Sonne mit anderem Verhalten.
Und so verletzt zu uns zurückgekehrt ins Auge, als Trennung
Erstrickt wird das Licht in des Meeres Wassern.

Ich stand auf, von dem Wellenkreis befreit
Das Wasser fiel müde, eifersüchtig,
Am Horizont die Pappeln berührten sie
Gelegt mit ihren Schatten auf Schläfern und auf Schultern.

Die Musik

Überraschend, kamen sie unter die Bäume
Und brachten eine Gitarre mit:
Ein Instrument der an dem Abend
Einen dichten Schatten in Dreieck Optik hinterließ.
Später etwa, fingen sie an es zu spielen
Das Lied folgte dir
Mit seinen kalten musischen Armen
Ich schaute nur unten, auf die Erde
Durch die Materie, durch die Mitte.
Dir nachzuschauen als du gingest, mit schattigem Schritte.

Das Lied folgte dir wie die Pfoten
Der kalten Raubkatzen,
Ich sah wie sie dich mit den Pfoten umarmten
Mit ihrer Umarmung so kalt und elektrisch
Im Dunkeln und gedämmert
Umkreist von den Tieren.

Die Melodie, die dich verspeiste
Wie nur ein Opfer verspeist werden kann
War befreit, nur von der Zeit und von Gefühlen
Spürend wie die Krabben frierend im Darm.

Irgendwann, gingen sie weg, von unter den Bäumen
Und trugen immer noch ihre Gitarren
Die einen Schatten überwältigen könnten
In Ihrer Form von Dreieck Optik.

Entrissen vom Abend, fast erschrocken
Sah ich nichts mehr, als ich mich nach dir drehte
Es blieb nur dein Skelett zurück, der Sand und Staub polierte
In Augenblicken abgebrochen.

O, meine Liebe, meine Liebste, o, mein Weib
Immer sei mir Willkommen
Ich müßte die Arkade deiner Hand nachküssen
Und knochenzart, deinen Brustbeinkorb küsse ich.
Dein Knochen der deine Hand beschmücke, zart
Und Liebe dein Skelett des Augenblickes reisend durch meine Ewigkeit

Ich werde froh in den Kaltzeiten

Ich werde froh in der Kälte durch die Hoffnung
Wie ein neuer Heizofen , am Anfang trist
Als der im Relief von den Marmoren
Mit dem Feuer vermählt ist.

Wenn Sommer ist, berühre mich nicht mehr
Weil so, kannst du mich nicht verstehen
Sehr geehrte Junge Dame, Fräulein,
Komm mir nicht näher.

Komm zu mir wenn niemand mehr geht
Oder wenn Augen mir erblinden.
Wenn ich meine Beine nicht mehr haben werde
Lichtchen!










.  | Index










 
poezii poezii poezii poezii poezii poezii
poezii
poezii Eine virtuelle Heimstätte der Litaratur und Kunst poezii
poezii
poezii  Suche  Agonia.Net  

Bitte haben Sie Verständnis, dass Texte nur mit unserer Erlaubnis angezeigt werden können.
Copyright 1999-2003. agonia.net

E-mail | Vertraulichkeits- und Publikationspolitik

Top Site-uri Cultura - Join the Cultural Topsites!