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· „Wenn wir alle geblieben wären, wo wir mal zu Hause waren“ oder „Wie das Surfen zum Nachdenken anregen kann“
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Despre Boierism: manifest si razie
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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 2008-08-09 | | Als wir im Schwimmbad ankamen, schaute ich mich um. Ich glaube, ich wollte mich vergewissern, dass in unserer Nähe, niemand liegt, der uns kennt. Unsere drei Kinder sind ziemlich laut, weil sie in den Ferien etwas zu wenig geschlafen haben. Mein Mann greift nach meiner Hand. Ich glaube, er hat ein schlechtes Gewissen. Familienfreunde begrüßen uns von Weitem und sie kommen näher und setzen sich zu uns. Man erzählt sich. Eigentlich lag ich ruhig da. Aber mein Mann fing an, sich lustig über mich zu machen, und das gefiel mir gar nicht. Neben uns lag ein Mann. Er schlief. Am Fuß und am Rücken hatte er zwei Tätowierungen. Da sich die Lage so änderte, dass ich fast "hätte schreien können", überlegte ich, ob ich diesen Mann kennen könnte. Nein, ausschließlich nicht; er paßte nicht so in unser Schema. In Badehose und schlafend, sagte mir sein Aussehen NICHTS. Wir hatten gestern keine Zeit über das Geschehene zu reden. Lustig war das nicht. Mein Mann ging gestern in einen See schwimmen. Er winkte uns vom anderen Ufer, als er da ankam. Dann kümmerte ich mich um die Kinder. "Mensch, es ist schon eine halbe Stunde rum und er ist noch nicht zurück", dachte ich. Er ist öfters rüber geschwommen und joggte zurück, aber wir konnten ihn immer sehen, wo er gerade war. Meine kleine Tochter fing an, nach ihm zu rufen. Im Wasser war er nicht, am Ufer war er nicht zu sehen. Ich rief mit, dann riefen die Kinder alleine: "Papa". Nichts zu sehen, nichts zu hören. Der Bademeister hörte uns und kam auf uns zu. Er fragte nach und tauchte zum anderen Ufer. Nichts. Sie fuhren mit dem Boot herum und durchsuchten das Ufer. Nichts. Langsam wurden wir alle unruhig. 90 Minuten waren schon vergangen und wir standen wie versteinert da. Wir weinten alle und befürchteten, dass er es nicht mehr geschafft hat zurück zu schwimmen, denn der See war für Unfälle bekannt. Man sagt, dass es da kalte Strömungen gibt und die meisten Todesfälle Herzinfarkt bekommen hätten. Was für einen Teufelskreis! Das reichte mir! Diese Informationen vom Bademeister brachten mich zum Verzweifeln. In seiner Familie starben einige an Herzschwäche. Nun wollte sich der Bademeister Hilfe holen. Worte wie Alarm, Feuerwehr, Notarzt, Taucher- und Rettungsdienst brachten mich zum hyperventilieren. Die Kinder weinten und der ca. 60 Jahre alten Bademeister hielt mich ganz Nahe an seinem Körper und versuchte mich zu beruhigen. Nun waren zwei Stunden rum und keine Spuren von ihm. Doch dann, winkte jemand von einer anderen Stelle. "Das muß er sein", rief ich. Der Bademeister stieg ins Boot und fuhr dahin. Mein Mann stieg gerade ins Wasser. Eine Mitarbeiterin, die ihn mit einem Mofa suchte, fand ihn und sprach ihn an. Er erzählte, er sei barfuß durch den Wald, dann über die Wiesen, die gerade gemäht wurden, gelaufen. Er hätte sich verlaufen und wäre in die nächste Ortschaft gekommen. Leider fand er nicht mehr zurück, als er einen Querweg einschlug. Nun war er aber wieder da. Und heute, einen Tag lachte er uns aus. Er fand es lustig, dass die ganzen Seeleute auf der Suche nach ihm waren. Es hatte sich ziemlich viel angestaut. Ja, und nun, als ich mich absicherte, dass ich niemanden in meiner Nähe kenne, und der Schlafende mit seinen zwei Tätowierungen nicht zu meinen Bekanntenkreis gehört, lies ich alles raus. Ich warf ihm Unverantwortlichkeit, Leichtsinnigkeit usw vor. Aber nun weckte ich bereits diesen tätowierten Mann, der ca. ein Meter weiter auf dem Bauch neben uns lag. Er drehte sich um und schaute mich an. Ach, du Schande! Dann lächelte er mich an. Und ich dachte kurz: Woher kennst du den?! Er machte nicht den Eindruck, dass er gerade jetzt aufgewacht war. Ich wusste, nachdem wie er mich anschaute, dass er in aller Stille da lag und sich alles angehört hatte. Er wird wohl aus Höflichkeit und Neugier ganz stille da gelegen haben, um sich alles anzuhören, denn es war spannend, dieses: "Miteinander reden". Das war einer der Männer, der seine Tochter zu mir zum Tanzen brachte und bei unserem Auftritt, auf dem Dorf-Fest in Mellnau ganz Ohr da saß. Er sagte mal : "Ich bin euer großer Fan"! Aber jetzt, bestimmt nicht mehr ?! Scheiße! Tätowierungen täuschen!
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