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Johann und Maria (3)
gedicht [ ]
Teil 3

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
von [Transilvaneanu ]

2010-03-26  |     | 



Es wurde auch Zeit, dass ich meine Erzählung über Johann und Maria fortsetze...
Ich wollte, noch eine Weile, die zwei in Siebenbürgen lassen, Ihre Geschichte weiter erzählen....
Aber ich glaube, es ist besser, wenn ich den zwei und ihren
Kindern erlaube, nach so vielen Jahren Bangen nach
Deutschland auszureisen.
Im Frühling des Jahres 1989, sollte Johann dringend zur
Polizeistation, es hieß, er hatte Nachrichten erhalten von
Neumarkt, von der Securitate selbst, und es war notwendig, am
nächsten Tag sogar nach Neumarkt zu fahren, mehr
könnte ihm keiner mehr dazu sagen.
Er dachte nach und wünschte sich sehr, dass diese Nachricht
eine frohe Botschaft bringt, und zwar: dass er und seine Familie, nach so vielen Jahren, ausreisen darf.
Er eilte zur Polizeistation und fragte nach, ob er etwas von
Neumarkt bekommen hat. Die vorbeigehenden Leute sagten ihm, dass
er den Polizisten nicht in der Polizeistation finden werde,sondern
in der gegenüber der Station liegenden Dorfkneipe.
Tatsächlich, der Polizist war da, mit anderen Dorfbewohnern
und die haben sich unterhalten, wie gewöhnlich über alles auf
dieser Welt.
Er ging zu ihm und fragte nach:
-Guten Tag Herr Chef, habe ich Post erhalten?
-Ja, du Sachse,du kannst eine ausgeben, weil du Morgen nach
Neumarkt fahren muß, und dort in den Roten Zimmer erscheinen
sollst, vielleicht hast du die Ausreiße Genehmigung...
Die anderen ,am Tisch,haben dann laut gesagt:
-Sasule,bine ca pleci!(Sachse es ist gut für dich das du
ausreißen darfst!)
Am nächsten Tag,sollte er früh aufstehen,und mit der Bus
nach Neumarkt fahren.
Am Bahnhof hat er sich mit anderen Deutschen getroffen,sie
haben auch Nachricht bekommen uns sollten nach Neumarkt
fahren. Alle redeten darüber,was soll das sein, und ob Sie
alle dieselbe Botschaft haben:Ausreiße nach Deutschland.
Johann erinnerte sich,wie viele Jahre er an diese Straße
wo die Securitate seine Gebäude hatte,durchgegagen sei und
wieviele Stunden ,am meisten Nächte er und seine Freunde hier
verbracht haben,bis Sie aufgerufen wurden und Ihre Papiere
abgeben könnten.
Aber, Heute wird es anders sein,dachte er.
Nach eine Zeit, wurde auch er gerufen und betrat die Große
Rote Zimmer....
Alles war Rot.
Vor Ihm eine Frau Colonel,die anderen hatten keinen Uniform
Sie hat Johann angeschaut und dann gefragt:
-Warum willst du nach Deutschland ausreißen?Du hast doch
deine Arbeit hier, dein Haus,deine Kinder, in Deutschland
muß du Deutsch sprechen, wenn du kein Geld hast landest du
unter eine Brücke wie so viele anderen Obdachlosen.Glaubst
du das in Deutschland besser ist?
Johann sagte dann:
-Was soll ich machen, ich möchte auch mal mit meinen Eltern
zusammen sein, meine Verwandten sind alle drüben, nur noch
wir sind in Siebenbürgen geblieben.
-Gut ,wenn du möchtest ,dann genehmigen wir eure Ausreiße,
wir werden dich benachrichtigen wann und wo du deine Reise-
Pass bekommst.
Nach 3 Wochen war es so weit....Johann hat die Erlaubnis
nach Bukarest zu fahren,wo die Deutsche Botschaft liegt um
seine Reisepass und RU Nummer zu bekommen.
Die Freude war gross,obwohl er seinen Haus abgeben sollte.
Alles andere wurde verkauft und verschenkt.
Vor dem Botschaft warteten viele Deutsche oder Deutschstämmige auf Ihren Reisepass und Ausreißegenehmigung.
Viele übernachteten im Zelten vor den Botschaft, sie würden
immer wieder von Polizeibeamten kontrolliert.Viele haben
Geld gegeben,das so einen Platz auf die Liste ganz vorne
bekommen haben. Wenn du Deutsche Mark hattest,war alles
erledigt, am nächsten Tag könntest du schon deinen Reisepass
haben.
Aber das alles hat noch gedauert....bis im Herbst 1989.
Im November 1989 war der Große Kommunistische ParteiKongreß der Führer Ceausescu wurde von Leuten beschimpft.Der
Kommunismus hatte seine Tage noch bis zum Weihnachten 1989.
Johann erinnert sich das er und seine Familie im Juni 1990
mit einen Nachtzug nach Deutschland gekommen ist.
Viele Bekannten waren aus dem Dorf mit Ihnen zum Bahnhof
gekommen, Wein mitgenommen, und bis der Zug kam,haben sie
sich mit einen Gläschen Wein verabschiedet.
Alle sind in Nürnberg in einen Übergangslager einquartiert,von dort, dann immer gefahren durch ganz Deutschland bis Sie bei Ihren Verwandeten endlich angekommen sind.(Manche sind auch Heute noch
nicht angekommen)
In Deutschland angekommen,sollte Johann Arbeit finden.
Am Anfang war sehr schwer,er sollte zuerst Deutsch lernen.
(Warum ? fragte er..)Er hat doch Deutsch in die Schule gelernt..aber so sind halt die Gesetze.)
Alle am neuen Arbeitsplatz haben zu ihm gesagt :
-Du bist ein Rumäniendeutsche, oder?
Das passt nicht zu Ihm hat er gesagt.
Er ist doch Deutschstämmig.
In Rumänien war er immer der Sachse,oder Deutsche.
In Deutschland angekommen ist er ein Rumäner.(Warum?)Oder
ein Rumäniendeutscher.
Er hat aber sehr viel gelernt und sich sehr schnell an die
Zukunft angepasst.Er ist ein Lebenskünstler, seine Vorfahren
waren genau so, vor hunderten von Jahren wenn Sie Siebenbürgen aufgebaut haben,Burgen und Schulen, Kirchen und
Brücken gemeistert haben, und alles nach so viele Jahren
Besitz und Verwaltung, ohne Reue in Siebenbürgen gelassen
haben .Im Herzen von Menschen ist eine Neure Richtung ein
gebrochen: Deutschland.
Das bedeutete für viele:Ein neues Leben anfangen,mit alle
Verwandten ,Bekante,Freunde zusammenleben,Brauchtum weiter bewahren und pflegen,und manchmal an die alte Heimat zurückdenken.



















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