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Bei der Granatapfelernte in Rahova – 10
prosa [ ]
Erinnerungsroman von Anni-Lorei Mainka [Almalo ] (1958 - 2014)

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von [Delagiarmata ]

2016-09-09  |   

zum Originaltext  | 



Auf der Suche nach der Wahrheit für Kinder

- Hör zu, Mihăiță*, Mutter hat mich gefragt, was ich mit dem Brot gemacht habe. Ich habe gesagt, dass ich es diesem weißen Hund gegeben habe, der, wie du sagtest, dir gehört. Er hat mit dem Schwanz gewedelt, hast du gesagt, er hatte Hunger …
- Es war nicht meiner, du hättest ihm das Brot nicht geben müssen, du wusstest, dass sie dich schlägt.
- Am Anfang hat sie mich nicht geschlagen, aber ich hatte auch kein Brot und sagte ihr die Wahrheit, dann hat sie mich geschlagen …
- Eh! Das ist nicht gut …
- Was ist nicht gut?
- Zu gestehen. Du hättest die Schultern hochziehen und abwarten sollen …
- Von wo weißt du, dass es besser gewesen wäre?
- So mache ich es, und sie schlägt mich nicht. Ich schau aus dem Fenster, Mama Lila regt sich auf, führt die Hände zum Mund und heult und dann vergeht es ihr …

So redete Mihăiță seine Mutter an: Mama Lila. Ich habe nie gefragt warum. Sein Vater hieß Petre, aber er sagte nie Tata* Petre zu ihm. Mihãițã war mein Jahrgang, er wirkte alt. Ich sprach mit ihm durch den Zaun, der den Rosenkindergarten von ihrem Hof abgrenzte, in dem Berge von erstaunlichen Sachen lagerten: Bretter, Flaschen, Kartons, Ziegel.

Die Armut spürte Mihăiță nicht. Es schien ihm normal, dass man ein Schulsakko nur mit einem Knopf zuknöpft. Er fragte sich nicht und verlangte nicht. Mutter rief ihn jeden Samstag in den Hof, durch das Tor, damit er nicht den Zaun überspringt.

- Mihăițã, spring nicht, du brichst mir die Rosen um!
- Ich springe nicht, Tante, aber warum hast du Rosen?
- Sie sind schön, sagte Mutter und ihr Kleid wölbte sich über der Brust, du kannst sie auch betrachten. Willst du eine?
- Nein, weil sie sticht …

Eine Familie aus einem Dorf, das ich nie gesehen hatte: Prunaru. Er sagte mir, dass er dort viele Verwandte habe. Er fehlte mir, wenn sie aufs Land fuhren. In jener Zeit fuhr fast jeder aufs Land, um sich mit Lebensmittel zu versorgen.

Die Wahrheit stand auf den Zündholzschachteln: Kein Essen ohne Fisch.

In Wahrheit konntest du nicht nur Fisch essen. Er war selten zu finden und der Fischschuppen reichte nicht aus für das ganze Viertel. Wenn sie vom Land kamen, schleppten sie sich unter der Last der geflochtenen Weidentaschen durch die Straße, ich glaube, sie waren schwer.

Und die Geschichte mit dem Tintenfüllhalter. Ich habe ihn in der Straßenbahn liegen lassen. Ich hatte mir einen Platz hinter der Fahrerkabine ausgesucht, damit ich meine Hausaufgaben machen konnte. Der Weg vom Nordbahnhof bis zur Barriere mit der 2er Straßenbahn war lang und ich ließ den Kugelschreiber zwischen den mit Vinyl überzogenen Sitzen liegen.

Mutter hat ihn ungefähr 20 Jahre lang gesucht und ich verstellte mich, als würde ich ihn auch suchen. Gleich hatte ich es ihr nicht gestanden und danach schämte ich mich.

Sie hatte einen Spruch – ich schäme mich vor deiner Schande -, jetzt weiß ich, was sie mir sagen wollte. Auf allen Handtüchern, Kissen, Wänden, überall standen geschriebene oder genähte Sprüche, Würdigungen für Haus, Hof, Ofen, Freude und dauernden Wohlstand: Erinnerungen und Traditionen, mitgebracht von der Mutter aus ihrem Dorf Hetiur, dem sächsischen Marienburg, in Siebenbürgen, das sie nach der Deportation ihres Großvaters und zwei Brüdern nach Sibirien verlassen hatte.

Mutters Mutter, Großmutter Ana Theis, ist mit drei kleineren Kindern geblieben und wohnte in der Scheune, da das Haus enteignet war. Der Hunger und die Dürre haben die Tragödie jener Zeit vervollständigt.

Ich nehme an, dass die Menschen damals das Bedürfnis verspürten, sich Mut zu machen, und überall im Haus Losungen und Sprüche nähten oder malten. Ein Kissen, auf dem man noch verwischt die Silhouette Schäßburgs und darunter die Inschrift „Siebenbürgen süße Heimat“ sieht, hat bis heute überlebt, nur scheint sie kleiner in unseren von Fernblicken gefüllten Augen.

Ganz anders wie vor 40 Jahren, als niemand es berühren durfte; es war gestärkt und hatte seinen Ehrenplatz im vorderen Zimmer*, wo immer kalt war.

Heute steht das Zimmer in einem großen Wartezustand zwischen einem Achtpersonentisch mit sechs verstaubtroten Stühlen, einigen Tellern mit Heraldik und den Fenstern, die ich mich weigere mit Kunststofffenstern zu ersetzen, und deren Farbabsplitterungen ich beobachte; die letzte Farbe, die Mutter vor ihrem Weggehen in ihrem Pflichtgefühl auftrug.

Aber nein, eine Schicht stammt von ICRAL*, Türkis und Rosa. Wir haben versucht, sie zu entfernen, sie ist resistent gegen jedes Terpentin.

Nachdem du aus dem Haus auf die Straße kamst und nichts mehr geschrieben stand (manchmal auf Zäunen, aber ich kann nicht sagen was … ich glaube, wir wissen alle, was der eine und andere auf die Zäune schreibt!), fühltest du dich von allen Ratschlägen, die dich ununterbrochen ansahen, befreit.

Sonntags auf dem Weg zur Kirche hatte Mutter die Gewohnheit, mir so etwas wie Lebensratschläge zu geben. Sonst redete sie das Notwendige, „lange Rede kurzer Sinn“, einer der bevorzugten Refrains. Sie überhäufte mich mit Sprüchen und kleinen Geschichten, aus denen ich Lehren für die Zukunft, die mir auf den Kopf fallen wird, ziehen sollte, „wenn ich nicht mehr bin“, sie, meine Mutter.

- Und wann wirst du nicht mehr sein?
- Wenn ich nicht mehr sein werde … eh, dann … wirst du sehen.
- Aber wo gehst du hin?
- Ich gehe nirgends, ich sterbe, ich gehe dorthin, wo alle hingehen, in die Kirche, in den Sarg und in die Erde, von wo wir kommen und wo wir uns wieder für eine Zeit ausruhen werden, denn auf der Erde ist keine Zeit, das siehst du auch …

Ich sah …, „alles hatte einen Sinn“ und für „Leichtsinnsunterhaltungen“, wie Mutter Kinobesuche oder Eisessen nannte, hatte der Herrgott keinen einzigen Tag vorgesehen.

Und ich begann zu weinen, Mutter versuchte, mich noch stärker an der Hand festhaltend, mir zu erklären: „Bis dahin ist noch, aber es ist besser, dass du es weißt …“ Bis dann war es gut, ordentlich zu sein, brav und die Wahrheit zu sagen.

Sie war bis ins Mark überzeugt: „Die Wahrheit hängt vom Schlaf ab.“

- Wenn ich dir sage, dass ich den Füllhalter in der Tramway verloren habe, schläfst du dann besser?
- Wie in der Tramway?
- Schau, ich habe den Füllhalter schon wer weiß wie lange nicht mehr, ich glaube ihn in der Tramway gelassen zu haben. Werden wir jetzt besser schlafen, ja?

So hätte ich gerne zu ihr gesprochen, als sie Vorträge auf den angestrichenen Alleen des Cișmigiu hielt. Ich schoss die kleinen weißen Steinchen mit der Stiefelspitze weg, um die Spatzen zu erschrecken, und an den Parktoren verkauften nachdenkliche Zigeunerinnen Schneeglöckchen und Märzveilchen.

Aber ich sagte nichts, aus Angst, sie könnte nicht schlafen oder sich zu stark aufregen oder Vater davon erzählen. Da gab es auch noch dieses: „Lass nur, du wirst schon sehen, wenn Vater kommt.“

Ich habe nichts gesehen, als Vater kam. Es herrschte eine noch größere Stille. Mutter hat ihm nichts von meinen Sünden erzählt, aber wenn er nach Monaten von der Baustelle kam, strahlten ihre Blicke stets etwas von einer Verzauberung aus.

„Lieber sage ich es ihr, lieber sage ich es ihr“, so sprach ich in Gedanken zu mir, „als dass ich diese grauen Augen sehe, die mir mit einer Art Filmuntertitel drohten.

Mutter begann mir zu erzählen, dass der Füllhalter eine goldene Schreibfeder hatte. Ich wusste gar nicht, was Gold ist, und erinnerte mich bloß daran, dass die Feder gelb war. Für mich war es eine Genugtuung, die Leute schauten auf mich. Ich weiß gar nicht, ob zu jener Zeit jemand in der 2er Straßenbahn einen Füllhalter hatte, auf jeden Fall keinen mit goldener Feder.

Nach jenen Jahren des an der Hand gezogenen Gehens und Überhäufungen mit Sprichwörtern habe auch ich begonnen zu glauben und für mich zu wiederholen: „Die Wahrheit hängt am Schlaf.“

Besonders gut hielt sie nicht. Zu oft hat die in die Tagesmitte gestellte Wahrheit die Wässer getrübt und nicht wie erwartet geklärt.

Um 1968 arbeitete Vater im Delta in dem Kraftwerk, das nach einem Elektrifizierungsplan an das Stromnetz angeschlossen werden sollte. Mutter hatte die Idee, mich auf die Sulina-Baustelle zu schicken. Wahrscheinlich ein Meilenstein in aller Leben: meiner Eltern, meinem, aus damaliger Sicht der Menschheit und des Deltas sowieso.

Die Wahrheit ersetzt den Schlaf, reinigend, bereitet dir keinerlei Probleme, wie du dich hinlegst, so stehst du auf. Das lernte ich von der Lehrerin, Genossin Dumitru, in der deutschen Schule, das hörte ich zu Hause.

In Sulina habe ich zum ersten Mal erfahren, dass es gut ist, die Wahrheit zu sehen, aber in eine andere Richtung zu schauen, wie Mihãiþã durchs Fenster, wenn Mutter Lila ihm erklärte, dass er nicht an den Fluss darf. Denke, du bist nicht anwesend, weißt von nichts oder verziehe höchstens das Gesicht, als wolltest du Tante Käthe erschrecken.

Wenn du lügst, ist das sehr schlimm, aber noch schlimmer ist es, „vor anderen Leuten in der Nase zu bohren“, sagte Mutter, wenn ich immer meine Grimassen vor Tante Käthe zog.

Tante Käthe übte magische Kräfte auf Mutter aus und über das Essen aus dem Teller. Wenn Tante Käthe aufkreuzte, hatte Mutter noch mehr Sprichwörter parat, aber das Nasenbohren und die nicht leergegessenen Teller schlugen die Wahrheit. Lieber hast du gelogen, als etwas auf dem Teller zu lassen oder eine Fratze zu schneiden.

Vater beteiligte sich überhaupt nicht an den Diskussionen mit Tante Käthe und zur Wahrheit hatte er eine eigene, einschneidende Einstellung: „Hat sie uns im Zweiten Weltkrieg nicht geholfen, hilft sie uns jetzt beim alltäglichen Schlaf, nur so viel.“

In Sulina hatte ich die Wahl, entweder ich verbiege mich, oder ich entscheide mich für diese fade Tanti*, blass mit farblosen Sommersprossen, die in das kleine Zimmer des Hotels Farul trat, in dem Vater 10 Jahre verbracht hat, also bis das gesamte Delta elektrifiziert war.

- Vater, wer ist die Tanti?
- Das geht dich nichts an, geh in die Rezeption an den Fernseher.

Ich wollte nicht fernsehen, denn 1968 liefen viele Filme, die ich aus meiner Kindheit schon kannte. Wenn ich das jetzt meiner Tochter erzähle, glaubt sie, ich erfinde.

- Ana, ich habe euch Fisch gebracht.
- Danke. Ist er gebraten?, sagte ich schnell, die Tatsache ignorierend, dass sie beim Reden Vater ansah und nicht mich.

Aber ich hatte noch einen Grund, schnell nach dem frisch gebratenen Fisch zu greifen; ich war das Essen in der Kantine oder die Bohnenkonserven leid. Vater aß ab und zu mit Unbekannten im großen Restaurant des kleinen Sulina, aber mich hat er nur einmal mitgenommen und dann war es zu teuer.

Die zierliche, junge, nach Fisch riechende Frau, wir waren ja im Delta, sah mich, die ihr das Packet schon aus der Hand genommen hatte, erstaunt an.

Vater hat nicht eingegriffen.

Ich habe das Packet auf die Ecke des Holztisches, der weiß Gott aus welchem alten griechischen Speisezimmer stammte, gelegt, und den dampfenden Fisch mit Appetit verzehrt.

- Und jetzt geh an den Fernseher.
- Warum?
- Was willst du hier mit uns machen?

Besonders gut konnte ich mir nicht vorstellen, was ich mit dieser blassen Ana anfangen sollte, ausgetrocknet von so viel Sonne und Fisch, nach Fisch riechend, aber es ahnte mich auch nicht in der Empfangshalle zu sitzen, auf der Promenade oder im Café des Griechen.

Dann sagte Vater deutsch zu mir:
- Wir reden später.
Ein bedrohlicher Satz.

Die Treppen hinabsteigend, fragte ich mich, mit was ich gefehlt habe. Aber ich hatte nichts falsch gemacht und habe sogar sehr ruhig auf einem der zwei Fauteuils aus der engen Rezeption des Hotels Farul, der seit Jahrzehnten aus allen Bindungen knarrte, geschlafen.

- Komm Vater, reden wir. Hast du dich geärgert, weil ich den Fisch gegessen habe oder weil ich nicht weggehen wollte?, habe ich ihn am Abend des folgenden Tages gefragt, in einer in den Straßen verborgenen Kantine, wo ein Tagesessen etwa drei Lei kostete und wo ich ab und zu auch ein ungewöhnliches Schauspiel erlebte habe, einzigartig in dieser Art in meinem Leben. Aber damals konnte ich das nicht ahnen – merkwürdig, wenn die Gegenwart gegenwärtig ist, erweckt sie deine Aufmerksamkeit nicht, aber die Vergangenheit bereitet dir mehr Kopfzerbrechen als die Zukunft.

Das Gefängnis aus dem Schilfdickicht brachte seine Gefangenen mit Ketten an den Beinen, um ein warmes und billiges Essen zu sich zu nehmen. Ich sah sie an wie andere Wesen. Sie waren wie wir, sprachen wie wir, hatten aber Bärte und Ketten.

Ich erinnere mich, dass in der damaligen Zeit niemand Bart tragen durfte, außer den Priestern und den Genossen Marx und Lenin auf den Bildern an den Wänden diverser Staatsinstitutionen, von wo sie uns, vergilbt von der Sonne und übersät von Mückenschiss, betrachteten.

Ich war mir sicher, mit Romanfiguren am Tisch zu sitzen, so wie sie aussahen und sich langsam bewegten. Damals versuchte ich den Roman Pappion zu lesen, der hervorragend in diese Atmosphäre mit viel Himmel, alten Männern und dem langen, leeren, nur in Seerosen getauchten Strand passte.

- Wir reden, wann ich sage, ich weiß, wann es später ist.
- Warte ich, bis ich 20 bin?
- Bist auch noch unverschämt, schau, heute reden wir nicht, wir reden, wann ich will.

So endeten diese kurzen Einwürfe, die ich mich zu machen traute, in der Hoffnung, zu erfahren, mit was ich gefehlt habe, anders erklärte ich mir seinen schattigen Blick nicht. Der Schatten verflog nur, wenn er mit Tante Käthe stritt, der er in einem reinen Deutsch auf den Dialektschall voller Kehlkonsonanten antwortete.

- Eh, sag mir, was du mit Ana gemacht hast, denn sie war kein Fisch mehr … du weißt, sie gefällt mir nicht, sie ist ziemlich mager, Mutter ist dick und lacht im Brustton.
- Misch dich nicht ein, Schluss, das Gespräch ist beendet. Das ist weder dein noch „Mutters“ Problem.

Wenn Mutter mit „Mutter“ angesprochen wurde, war sie die wichtige Person. Und wenn Mutter „Vater“ sagte, war Vater sehr ernst, er stieg in meinen Augen in den Rang eines katholischen Priesters oder des Stadtteilpolizisten, der uns Kindern im Viertel als eine Art rumänischer Pächter* erschien.

- Das war keine Diskussion, setzte ich zur Antwort an, „verlangsamt“, im Deutschen gibt es ein sehr passendes Wort: Zeitlupe, eine Lupe für die Zeit.

Vater sagte kein einziges Wort, zog sich die Decke bis unter das Kinn und setzte seine unverzichtbare Nachtmütze auf. Nicht nur er trug eine Mütze mit von der Zeit abgegriffenen Spitzen, sondern auch Väter anderer Kolleginnen, aber alle kamen daher wie unter uns vergessene Großväter.

Er hatte mir nicht einmal mit einem Sprichwort geantwortet. Ich hatte gesagt, was ich dachte, und konnte ruhig schlafen, und ich wartete, dass Vater im Schlaf schreit, von unbekannten Erscheinungen heimgesucht wird, mich weckt und das Problem mit Ana klärt.

Vater wachte nicht auf, er schnarchte, schlief sehr tief, aus der Nase wuchsen ihm lange Härchen, auch blond wie sein Kopfhaar; ich zog manchmal daran, aber auch so schien er keinen Albdruck zu haben.


[aus dem Rumänischen von Anton Potche]

*Worterklärungen
Mihăiță (rum.) = ein Diminutiv von Mihai
Tata (rum.) = Vater
vordere Zimmer = dieser Raum wahr unbewohnt, er hieß bei den Siebenbürger Sachsen „die gute Stube“ und bei den Banater Schwaben „das Paradezimmer“
ICRAL (Întreprinderea de Construcții, Reparații și Administrare Locativã) = Bau- Instandhaltungs- und Wohnraumverwaltungsunternehmen (Staatsbetrieb in der kommunistischen Zeit)
Tanti (rum.) = Anrede einer fremden Frau (von Kindern)
rumänischer Pächter = wahrscheinlich Anspielung auf „Arendașul român“ (rum.) = literarische Figur in einer Kurzgeschichte von Ion Luca Caragiale

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