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„Der Begriff des Bösen in den shakespearischen Dramen“
essay [ ]
Exposee für die Dissertation/Theater, Film und Medianwissenschaft

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von [Clarissa ]

2008-05-28  |     | 



Die Arbeit wird sich mit dem Begriff des Bösen in den shakespearischen Dramen befassen. Die Hauptthematik der Untersuchung muss das Böse und dessen Folgen sein. Die Forschungsmethoden richten sich nach philosophischen und psychologischen Methoden:
Die Fragestellung werden sich an die Handlungen der Netze des Gemeinen richten: so, wird man sich mit der Charakterdarstellung der Hauptfiguren des Böses und Ungeheuers überlegen: Man wird in Zusammenhang mit der Tat und dessen Szenarios Komplikationen verbinden: Analyse und Darstellung des Bösen als pathologischer Kern, dessen Nebenwirkungen auf das Gute gestrahlt werden, werden zu der Diskussion beitragen.
Die Neigung zum Mord, Lüge, Perversion und Rachesucht beziehen sich auf das Ziel, Macht oder Liebe mit Zwang zu erzielen. Verkettungen von Plänen und Aktionen in den Kulissen der Macht zeigen das Böse als genialen Organisator gegen alle Regeln des Guten, weil er keine Gesetze kennt: er stellt die Konditionen.
Die Überzeugungsmethoden haben technisch sprachliche Fertigkeiten, dargestellt als symbolische Sprachkonstrukte: sie argumentieren aus einer lügnerischen Fantasie heraus, um eine vorgeplante böse Aktion zu beschatten und eventuelle Missverständnisse und Missvertrauen durch ihren sprachlichen Gechick zu vertuschen.
Diese negativen Personajen erreichen ihre Pläne durch Komplott und Mord, weil sie keine Gefühle kennen. Alles in ihnen ist kaltblütig und pervers. Ihr Charakter zeigt sie aber als feige, oft zynische aber nie fähige und fertig-emotionale Individuen, um ihre Taten zuzugeben. Der Täter will seine Tat nicht anerkennen, und versteckt sich in einer pathologischen Welt, die nur die Macht und den Zwang als Wahrnehmungen in der Welt akzeptieren.
Wie alle Diktatoren, sind diese Personajen nicht sehr gesellig, haben wenige Freunde, gerade weil sie niemandem vertrauen. (aus Angst, dass sie verraten werden könnten).

Deshalb beginnt Lady Macbeth ein Werk mit den Hexen und Zigeunerinnen der schwarzen Magie, die Gifte als Zaubertränke vorzubereiten, die an Zaubersprüche und Flüche glauben. Sie besucht incognito die Hexen in ihrer Grotte, als sie von niemandem anerkannt wird. Ihr Komploteuer ist kein Diener aus dem Palast, sondern ihr Gemahl, den sie manipuliert und sie provoziert einen Mord, um an die Macht zu kommen und um Erfolg zu erreichen.
Aus Furcht vor Verrat, leben diese Personajen in einer dauerhaften Isolation, in einer eigenen Welt, von ihnen selbst aufgebaut. Ihr alltägliches Leben ist eine permanente Vernetzung aus Rachsucht, Lügen und Machtdurst. Die Bösen haben keine Moral, ihre Lebensphilosophie hat als Schwerpunkt den direkten materialistischen Zweck und die immer neue Eroberungen und Schätze, koste es was es wolle. Die Welt ist für sie zerspaltet, zwischen der immediaten Realität und der Unterwelt, wo die Geister, als Dämonen und hilfsreichen Hexen ihr Zuhause haben.
Während Lady Machbeth ihren Hexen vertraut, und mit ihnen Mordpläne schmiedet, erzählt Othello Märchen und Kurzgeschichte über seine Heldentaten, die er nie in der Realität begangen hat. Seine Erzählungen haben den Charme eines genialen Schauspielers. Damit kann er den naiven Glauben beeinflussen, um den gutgläubigen Menschen zu erobern.
In seinem Egoismus verlangt er Treue von seinem Opfer. Othello hält die naive Desdemona fest wie eine Geisel. Außer Emilia, ihrer Dienerin, hat Desdemona keine Freunde und Freude am Leben hat sie auch nicht. Um seine geliebte Beute zu schützen, engagiert er einen bösen Diener, um seine junge Gemahlin zu überwachen.
Als Jago das unschuldige Opfer Desdemona verrät, hat er kein Schuldgefühl. Jago ist in seiner Art ein bezahlter Diener und fähiger, eiskalter, blutiger Mörder, der eine Machtposition ansucht, aber auch süchtig nach das Geld und Reichtum. Er ist nicht von der Unschuld beeindruckt, weil er ein böses Ziel hat und dieses erreichen will, um jeden Preis. Othello findet in seiner Eifersucht auch keinen Versöhnungsgrund, seine Rache kennt keine Gnade. Er tötet, ist aber zu feige, um weiter zu leben. Aufgrund seiner bösen Tat begeht er Selbstmord in jenem Moment, als er mit der Realität konfrontiert wird. Die pathologische Lüge zieht pathologische Formen der Wirklichkeitsveränderungen in der inneren Welt dieser Personajen. Das Böse siegt, sogar wenn es nicht unbedingt die Wille des Autors ist. Das Böse wird geschwächt, auch vernichtet, aber das Gute stirbt vorher. Mit den Konsequenzen der Niederlage werden erst am Ende des Dramas abgerechnet, aber mit welchem Preis: Es ist zu spät für eine Freude, sogar wenn das Gute am Ende siegt, da die positiven Personajen sind schon tot. Die Welt verbessert sich zunächst und siegt über das Böse, aber für wie lange? Das Böse siegt über den Menschen, ist aber prinzipiell besiegt. Sogar wenn man stirbt, weil zu viel unschuldiges Blut vergossen wurde, lässt er Schmerzenspuren im Lebendigen. Eltern verlieren Kinder aufgrund ihrer Prinzipien von Macht und Geld, Kinder verlieren Eltern, gute Könige werden umgebracht, und die Welt ist vom Bösen unterdrückt. Menschen leiden viele Jahre und der Preis dafür ist sehr hoch.
Die Fragestellung der Arbeit wird sich damit befassen, die Kettenreaktion dieser Handlungen und Verbindungen zwischen Gut und Böse zu untersuchen: Personajen zu vergleichen, Charaktere zu analysieren und zu diagnostizieren.
Die Arbeit wird eine Erklärung über die historisch-soziologischen, psychologischen, und philosophischen Perspektiven und ideologischen Prinzipien des Bösen und des Guten in shakespearischen Werken zum Ausdruck bringen, aber auch das Mittelalter in Verbindung mit unserer Zeit durch die Problematik des Bösen. Grundüberlegung, Ideen über die Zeit und über den Geist und die Weltanschauung werden diese shakespearischen Elementen zur Diskussion bringen, die auch in einem ästhetischen Sinn bewertet werden.

Vorläufige primäre Literaturliste:

Shakespeare, William: „Werke in zwei Bänden“. Erste Band. Eduard Kaiser Verlag. München. Zürich

Shakespeare, William: „Werke in zwei Bänden“. Zweite Band. Eduard Kaiser Verlag. München. Zürich

Shakespeare, William: „Werke in sechs Bänden“. Erste Band.
Walter Krieg Verlag. Wien. Zürich. 1952

Bettinger, Peter: „Shakespeares Othello im Spiegel der literarischen Kritik“ Haag Herchen Verlag. Frankfurt am Main. 1977.

Beneke, Jürgen: „Metaphorik im Drama, dargestellt an shakespeares und “.Herbert Bouvier Verlag. Herbert Grundmann. Bonn. 1975.

Böse, Petra: „> in Shakespeares Dramen“. Max. Neymayer Verlag. Tübingen. 1966.

Smidt, Kristian: „Injurious Impostors and Richard III“. Norwegen universities Press. Oslo. 1964.

Spangenberg, Heidemarie: “Illustrationen zu shakespeares Machbeth”. Inaugural Dissertation zur Erlagung der doktorwürde der höhen Philosophischen fakultät der Philipps Universität Marburg. Universität verlag Marburg/Lahn. 1067.

Erzgraber, Willi: „Hamlet-Interpretationen“. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt. 1977.






Vorläufige sekundäre Literaturliste:

Dostojevsky, Fjodor : „Böse Geister“: Fischer Taschenbuchverlag. Leck. Zürich. 1998.

Baiesu, Ion: „Das Spiel von Leben und Tod“: Carciofoli Verlaghaus. Zürich.2002.

Beck, Irene: „Problem des Bösen und seiner Bewältigung“. Ernst reinhardt Verlag. München. Basel. 1976.

Glücksmann, Andre: „Philosophie der Abschreckung“ Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart. 1984.

Glücksman, Andre: „Die Macht der Dummheit“ Deusche Verlags-Anstalt Stuttgart. 1985.

Häberlein, Paul: „Das Böse“. Franke Verlag Bern und München. 1960.

Brietzmann, Franz: „Die böse Frau in der deutschen Literatur des Mittelalters“. Mayer &Müller Verlag. Berlin. 1912.

Holzhey, Helmut; Leyvraz Jean. Pierre: „Die philosophie und das Böse“: Paul Haupt Verlag. Bern. Stuttgart. Wien.1993.

Glucksmann, Andre: „Das Gute und das Böse“. Classen Verlag. Hildesheim. 1998.

Fenner, Dagmar: „Kunst-Jenseits von Gut und Böse?“. Kritischer Versuchung über das Verhältnis zwischen Ästhetik und Ethik. Franke Verlag. Tübingen. Bassel. 2000.




















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